Kunst am Kran

Kunst am Kran

Spezialkran für Huber Naturstein

Huber Naturstein erweitert Stone Gallery mit freitragendem Spezialkran

29.11.2016 Presse

Bis zu 500 kg wiegt eine dieser Naturstein­platten, die zum Teil aussehen wie Gemälde – farben­froh, mit gewagten Strukturen und aufregenden Ober­flächen. Antolini ist ein großer italienischer Natur­stein­händler, die Firma Huber aus Markt Schwaben bei München sein deutscher Partner. Über 800 unterschiedliche Natur­steine hat Huber auf Lager. Was von außen wie eine gewöhnliche Lager­halle aussieht, gleicht innen einem durch­designten Show­room. Teppich auf dem Boden, Musik in der Luft. Oben zwei Hallen­krane – weiß lackiert mit schwarzen Hebe­zeugen – Farb­vorgaben aus Italien. „Antolini Stone Gallery by HUBER“ prangt stolz auf den Kran­brücken – hier werden hoch­wertige Ausstellungs­stücke edel präsentiert.

Um seine Hallen­fläche besser nutzen und auch im hinteren, schmaleren Teil des Gebäudes Natur­stein­platten aus­stellen zu können, benötigte Huber einen zweiten Kran. Voraus­setzung für eine sinnvolle Erweiterung war ein Überlappungs­bereich, den beide Krane bedienen, denn Platten sollten vom bestehenden Kran im breiteren, vorderen Hallen­teil auf den neuen, schmaleren Kran umgeladen werden können. Stahl- und Kranbau Oeder, ein süd­deutscher Kran­bau­partner von STAHL CraneSystems, verlängerte die bestehende Kran­bahn an der durch­gehenden Hallen­wand und konstruierte im schmalen Hallen­teil eine neue, 27 Meter lange Kran­bahn, die 3,30 Meter in den breiteren Hallen­teil hineinragt. „Die Besonder­heit war, dass wir das überlappende Stück Kran­bahn freitragend konstruieren mussten, damit Huber die darunter­liegende Fläche ohne störende Stützen weiterhin für seine Aus­stellung nutzen konnte“, erklärt Rudolf Lang, Geschäfts­führer von Stahl- und Kranbau Oeder. Der im Überlappungs­bereich liegende Gang stellt zugleich die Verbindung zur benachbarten Halle dar, der Quer­transport von Stein­platten erfolgt per Schienen­wagen.

Bei der Konstruktion der über­lappenden Kran­bahnen musste das Team von Rudolf Lang noch einen weiteren Aspekt berücksichtigen: Den vor­geschriebenen Mindest­abstand zwischen bestehender Kran­brücke und neuer Kran­bahn von mindestens 0,5 Metern. Die in den Raum hinein­ragende Kran­bahn musste daher tiefer montiert und der Kran auf dieser Seite entsprechend hoch­gezogen werden – eine Sonder­lösung, die Stahl- und Kranbau Oeder in ähnlicher Form bereits bei früheren Anlagen eingesetzt hat. Rudolf Lang erklärt: „Dadurch, dass wir den neuen Kran hoch­gezogen haben, kann der Bestands­kran über die neue Kran­bahn hinweg fahren. So ist eine Über­schneidung der Krane unter Ein­haltung des Sicherheits­abstands möglich.“

Auf beiden Kran­brücken dient ein STAHL CraneSystems Sei­lzug der Serie SH als Hubwerk. Auch die übrigen Kran­komponenten wie Steuerung und Kran­kopf­träger stammen vom Künzelsauer Spezialisten für Kran­technik. Die Aufnahme der Stein­platten erfolgt mithilfe einer kraft­schlüssigen Zange oder – bei besonders empfindlichem Material – auch mit Hebe­bändern. Für Huber Natur­stein hat sich die Investition gelohnt: Die neu gewonnene Lager­fläche bietet Platz für über 40 zusätzliche Materialien und der elegante, weiß-schwarze Kran fügt sich so nahtlos in das Design der Halle ein, als wäre er schon immer dort gewesen.

Bilder

Freitragende Konstruktion: Die neue Kran­bahn ragt mehr als 3 Meter in den breiteren Hallen­teil hinein. Dieser Bereich kann von beiden Kranen bedient werden.
Die Kran­brücke wurde auf einer Seite hochgezogen – eine Sonder­konstruktion von Stahl- und Kranbau Oeder.
Wertvolle Last: Als zuverlässige Hebe­zeuge dienen Seilzüge der Firma STAHL CraneSystems aus Künzelsau. Auf Wunsch des Kunden wurden sie nicht – wie sonst üblich – in grün, sondern in schwarz lackiert.
Lager erweitert: Dank des neuen Krans im schmalen, hinteren Teil der Halle kann Huber weitere 40 exklusive Natur­stein-Materialien präsentieren. Der bestehende Kran im vorderen Teil der Halle kann weiterhin genutzt werden.
Im Überlappungs­bereich der Krane dient ein Schienen­wagen zum Quer­transport von Stein­platten in die benachbarte Halle.