Universelle Multi­talente für Krane und Anlagen

Das Rad­block­programm SR wird im Kran-, Fahrwerks- und Anlagen­bau ein­gesetzt als auch bei Sonder­anwendungen sowie bei Spezial­konstruktionen. Der Rad­block SR steht in sechs Bau­größen für Rad­lasten von 5.000 kg bis 30.000 kg zur Verfügung.
Durch verschiedene Anbau­möglich­keiten kann der Rad­block universell und flexibel eingesetzt werden. Für den Einsatz unter besonderen Bedingungen sind verschiedene Sonder­aus­führungen lieferbar. Optionale Führungs­rollen oder ein Ent­gleisungs­schutz tragen zu erhöhter Sicher­heit Ihrer Anlage bei.

Das Rad­block­programm SR ist in explosions­geschützter Aus­führung für Zone 1, Zone 2, Zone 21 und Zone 22 erhältlich.

  • Sechs Bau­größen für Rad­lasten von 5.000 kg bis 30.000 kg
  • Drei Standard­konfigurationen für den Anschluss an bauseitige Tragwerke
  • Wartungsarmer Direkt­antrieb mit zwei Fahrgeschwindigkeiten
  • Leistungs­starke, langlebige Standardkomponenten
  • Wartungs­freies Wälzlager
  • Optional mit frequenzgesteuerten Motoren
  • Optionale Ausführung mit Winkelantrieb
  • Optional in explosions­geschützter Ausführung nach ATEX und IECEx
  • Weitere Ausführungen auf Anfrage
  • Radblocksystem SR

    Für den Standard­einsatz sowie für individuell an­gepasste Lösungen steht der Rad­block SR in sechs Bau­größen zur Verfügung.

  • Portalkran mit Seilzügen AS 7 zum Bau der Metro in Amsterdam

    Der Rad­block SR im Einsatz auf einem Portal­kran mit einem Seil­zug AS 7.

  • Radblöcke als Basis für das Katzfahrwerk eines Seilzug AS 7

    Mit dem Rad­block SR wird fast alles in Bewegung gesetzt, was schwer ist.

  • Grafik einer Krananlage mit beweglichem Hebezeug

    Einsatz­beispiel Kran­anlage

  • Grafik eines beweglichen Portalkrans mit herabhängenden Hebezeug

    Einsatz­beispiel Portal­kran

  • Grafik einer beweglichen Hebebühne

    Einsatz­beispiel Hebe­bühne

  • Grafik eines beweglichen Regalroboters

    Einsatz­beispiel Regal­bediengerät

  • Grafik eines Transportsystems mit beweglichen Hebezeugen

    Einsatz­beispiel Transport­systeme

  • Grafik eines Faltdaches, das mit Hilfe von Radblöcken ein- und ausgefahren werden kann.

    Einsatz­beispiel Architektur­anwendungen

  • Grafik einer beweglichen Förderanlage

    Einsatz­beispiel Förder­anlage

Bauformen

  • Grafik Radblock SR – Seiten- und Vorderansicht

    Rad­block SR

    Seiten- und Vorderansicht

Typ SR 125 SR 160 SR 200 SR 250 SR 315 SR 400
Laufrad-⌀ [mm] 125 160 200 250 315 400
Radlast max. [t] 5 7 10 16 22 30
L1 [mm] 273 345 408 437 500 658
L2 [mm] 100 125 125 160 160 200
L5 [mm] 135 172 189 208 230 322
h1 [mm] 165 190 235 295 350 440
h6 [mm] 100 100 100 100 100 155
⌀ d4 [mm] 100 125 125 160 160 200
Schienenbreite k [mm] 40, 50 40, 50, 60 40, 50, 60 40, 50, 60, 70 50, 60, 70, 80 60, 70, 80, 100

Technik

  • Technische Darstellung des Radblock SR. Seitenansicht und Vorderansicht.

    Überzeugende Technik

    Im Rad­block­programm SR steckt über­zeugende Technik. Die wartungs­armen Komponenten des modular auf­gebauten Rad­blocks sind optimal auf­einander abgestimmt. Sie garantieren konstante Leistungs­fähigkeit, lange Lebens­dauer und hohe Effizienz. Der Rad­block SR zeichnet sich durch die einfache, universelle und flexible Montage aus.

  • Technische Darstellung des Gehäuses eines Radblocks SR

    Gehäuse

    • Hohe Qualität durch eigene, moderne Fertigung
    • Maß­haltigkeit durch fünf­seitig geschlossenes Gehäuse
    • Abgestufte Bau­größen für verschiedene Radlasten
    • Optional mit Puffer
  • Technische Darstellung des Laufrad eines Radblocks SR

    Laufrad

    • Kugel­grafit­guss EN-GJS-700 (GGG70)
    • Beid­seitig spurkranzgeführt
    • Bahn­schonender, leiser Lauf
    • Verschleiß­arm und leistungs­stark durch Sebstschmierung
    • Wartungs­freie Wälz­lager durch Lebensdauerschmierung
  • Technische Darstellung des Laufrad eines Radblocks SR

    Laufradwechsel

    • Leichte Kontrolle der Spurkranzabnutzung
    • Einfacher Wechsel des montierten Lauf­rads: nach Ent­fernen des Puffer­flansches kann das Lauf­rad nach Ab­ziehen der Lager und Lager­flansche nach vorne heraus­gezogen werden.
  • Aufnahme der Führungsrollen und dem Entgleisungsschutz vom Radblock SR

    Führungs­rollen und Entgleisungs­schutz

    • Einsatz­gebiete: bei überbreiten Schienen, zur Verringerung des Fahr­wider­standes, zur Verringerung von Schräg­lauf­kräften, zur Minimierung des Fahrbahnverschleißes
    • Minimierung von Seiten­führungs­kräften und Verschleiß
    • Ausführung der Lauf­rollen ohne Spurkranz, die gegen­über­liegende Seite wird mit einem Entgleisungs­schutz ausgestattet
    • Größere Schienen­breiten möglich
  • Technische Darstellung des Fahrantriebs eines Radblocks SR

    Fahrantrieb

    • Pol­um­schaltbare Fahrmotoren
    • Wartung­sarmer Direkt­antrieb (stehend/liegend) mit Drehmomentstütze
    • Wahl­weise Einzel-, Zentral­antrieb oder nicht angetrieben
    • Optional mit frequenz­gesteuerten Motoren
    • Platz­sparender Winkelantrieb

Optionen und Ausstattung

Serien­mäßig erst­klassig wird der Rad­block mit vielen mechanischen, elektrischen und elektronischen Optionen noch sicherer, noch wirtschaftlicher, noch komfortabler. Zusätzlich wird die Leistungs­fähigkeit gesteigert, die Lebens­dauer erhöht und der Rad­block kann individuell an spezifische Anforderungen angepasst werden.
Hier sind nur einige der häufig eingesetzten Optionen aufgeführt.

  • Standardfahrantrieb mit horizontaler Drehmomentstütze am Radblock

    Standard­fahrantrieb stehend/liegend

    Werk­seitig wird der Fahr­antrieb stehend mit einer Drehmoment­stütze am Rad­block angebaut. Optional kann der Standard­fahr­antrieb auch liegend mit einer Dreh­moment­stütze am Rad­block an­gebaut werden.

  • Winkelfahrantrieb stehend mit vertikaler Drehmomentstütze am Radblock und liegend mit seitlichem Anbau der Drehmomentstütze.

    Winkel­fahrantrieb stehend/liegend

    Der Winkel­fahr­antrieb spart wert­vollen Platz und gewähr­leistet auch in engen Verhältnissen die optimale Zu­gänglich­keit bei Wartungen. Er kommt zum Beispiel bei Portal­kranen oder in der Lager­technik beim Durch­fahren von Nischen zum Einsatz.

  • Die Stahlkonstruktion wird auf der Oberseite des Radblocks direkt angeschraubt.

    Kopfanschluss H

    Die Stahl­konstruktion wird auf der Ober­seite des Rad­blocks direkt angeschraubt.

  • Der Radblock wird an der Stirnseite ohne Zwischenflansch direkt an die Tragkonstruktion geschweißt.

    Schweißanschluss W

    Der Rad­block wird an der Stirn­seite ohne Zwischen­flansch direkt an die Trag­konstruktion geschweißt.

  • Der Radblock wird zwischen zwei Wangen eingeschoben und mit Bolzen befestigt.

    Einsteckanschluss I

    Der Rad­block wird zwischen zwei Wangen ein­geschoben und mit Bolzen befestigt. Die seitliche Fein­ein­stellung und Fixierung erfolgt mit einem Gewinde­stift und Mutter.

Download

Broschüre

Der Radblock SR

8 Seiten

03.2017

Produktinformation

Radblöcke – SR

44 Seiten

07.2017 | Rev. 09.2017

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