Explosionsgeschützte Hebezeuge und Komponenten – konsequent aus eigener Fertigung

Explosions­fähige Atmosphären können in vielen Industrie­zweigen entstehen, zum Beispiel in der chemischen, petro­chemischen und Bio­kraft­stoff-Industrie, bei der Öl- und Gas­förderung, im Berg­bau, der pharma­zeutischen Industrie sowie in der Nahrungs­mittel­branche oder im Abwasser­bereich. Um schwer­wiegende Personen-, Sach- und Umwelt­schäden zu vermeiden, gibt es in den meisten Staaten Schutz­vorschriften, Gesetze, Verordnungen und Normen. Weltweit hat sich der Explosions­schutz so zu einem hohen Sicherheits­niveau entwickelt.

Als einer der ersten und lange Zeit einer der einzigen Hersteller hat STAHL CraneSystems schon Ende der 1920er Jahre die Entwicklung explosions­geschützter Hebe­technik maßgeblich beeinflusst. Mit eigener Grundlagen­forschung und Entwicklung wurde ein Erfahrungs­schatz aufgebaut, der einen bedeutenden Vorsprung sichert, und zum Fortschritt der gesamten Branche beigetragen hat. Zulassungen bei der Physikalisch Technischen Bundes­anstalt (PTB) und bei weiteren nationalen und inter­nationalen Prüf­stellen sowie welt­weiten Zertifizierungen unterstreichen die Sonder­stellung von STAHL CraneSystems in diesem Fachgebiet.

Das Angebot umfasst neben dem größten, lücken­losen Produkt­sortiment, das die deutschen Sicherheits­richtlinien und die europäischen ATEX-Bestimmungen erfüllt sowie nach der inter­nationalen IECEx-Norm zertifiziert ist, weit­reichende Dienst­leistungen, von der Beratung über das Engineering bis hin zur länder­spezifischen Genehmigungs- und Zertifizierungs­abwicklung.

Diese Seiten geben nur einen Einblick in die euro­päischen Richt­linien zum Explosions­schutz, die jedoch weit­gehend mit den inter­nationalen IECEx-Regelungen über­einstimmen. Sie ersetzt nicht die intensive Auseinander­setzung mit den länder­spezifischen Rechts- und Normengrundlagen.

Ausführlichere Informationen finden Sie in unserer Broschüre Kompetenz im Explosionsschutz.

  • Internationaler Spezialist für explosions­geschützte Hebe- und Krantechnik
  • Eigene Entwicklung und Grundlagenforschung
  • Sämtliche Hebe- und Krantechnik sowie Ausstattungen in explosions­geschützter Ausführung nach ATEX und IECEx
  • Engineering für explosions­geschützte Sonderlösungen
  • Unterstützung bei länder­spezifischen Genehmigungs- und Zertifizierungsprozessen

Gefahrenstellen

  • Laufräder aus Messing

    Laufräder

    Die Schutz­art aller Lauf­räder ist konstruktive Sicher­heit ›c‹. Bei hohen Fahr­geschwindig­keiten werden unter anderem die Lauf­räder in Messing ausgeführt.

  • Seilführung

    Seilführung/Kettenführung

    Der verschleiß­feste Seil­führungs­ring aus GJS (alte Bezeichnung GGG) besitzt eine sehr hohe Festig­keit und unter­liegt keinen temperatur­bedingten Einschränkungen, das gleiche gilt für die Ketten­führung. Verwendete Schutz­art: konstruktive Sicherheit ›c‹.

  • Getriebe

    Getriebe

    Die Schutz­arten des Getriebes sind konstruktive Sicher­heit ›c‹ und Flüssigkeits­kapselung ›k‹. Durch die Schutz­flüssigkeit (Öl) werden Funken vermieden.

  • Potenzialausgleich für das Vermeiden zündfähiger Funken

    Potenzialausgleich

    Bei der Installation von Krantechnik innerhalb explosionsgefährdeter Bereiche ist zur Vermeidung zündfähiger Funken ein Potenzialausgleich zwingend erforderlich.

  • Überlastabschaltung

    Überlastabschaltung

    Die Über­last­ab­schaltung wird mit einem zwei­kanaligen Last­sensor realisiert, der analoge Signale liefert. Je nach Ein­scherung kommen unter­schiedliche Sensoren zum Einsatz (LCD, LSD).

  • Ausschnitt eines explosionsgeschützten Gerätekasten.

    Gerätekasten

    Schutz­art der Geräte­kästen bei Zone 1, Zone 2 und Zone 21 an Kran und Hebe­zeug kombiniert aus den Schutz­arten druck­feste Kapselung ›d‹, erhöhte Sicher­heit ›e‹ und Schutz durch Gehäuse ›tD‹.

  • Explosionsgeschützte Kabeleinführung.

    Kabeleinführung

    Indirekte Kabel­ein­führung, sehr hohes Maß an Sicher­heit, realisiert durch die Schutz­arten erhöhte Sicher­heit ›e‹ und druck­feste Kapselung ›d‹. Verbindung des Anschluss­raums Ex e zu Ex d mit Ader­leitungs­­durchführung.

  • Explosionsgeschützter Motor

    Motoren

    Motoren für Zone 1 und Zone 21 sind aus Grau­guss gefertigt, die Schutzart ist kombiniert aus druck­fester Kapselung ›d‹, erhöhter Sicher­heit ›e‹ und Schutz durch Gehäuse ›tD‹. Für Zone 2 sind die Motoren aus Aluminium und in Schutz­art nicht funkende Betriebs­mittel ›nA‹. Für Zone 22 sind die Motoren in IP 66 und Schutz durch Gehäuse ›tD‹ ausgeführt.

  • Zwei explosionsgeschützte Steuergeräte.

    Steuergeräte

    Die Steuer­geräte SWH 5 Ex sind speziell für die Steuerung von Hub­werken und Kranen in explosibler Umgebung ausgelegt. Bei explosions­geschützten Seil­zügen für Zone 1 wird das zwei­stufige Steuer­gerät SWH Ex in Schutz­art IP 66 eingesetzt.

  • Explosionsgeschützter Getriebeendschalter.

    Getriebeendschalter

    Die Schutz­art des Getriebe­end­schalters ist IP 66. Die Einbau­elemente sind geschützt durch druck­feste Kapselung ›d‹, das Gehäuse durch erhöhte Sicherheit ›e‹.

  • bronzierte Hakenflasche

    Hakenflasche

    Verwendete Schutz­art konstruktive Sicher­heit ›c‹. Bei hohen Fahr­geschwindig­keiten werden einzelne Teile, wie z. B. der Last­haken bronziert.

Weitere Informationen

Seilzug AS 7 Ex

Produkte Ex

Das gesamte Produkt­sortiment in explosions­geschützter Ausführung nach ATEX und IECEx.

 Produkte Ex

In den meisten Staaten existieren Schutzvorschriften, Gesetze, Verordnungen und Normen. STAHL CraneSystems kennt sich damit aus.

Rechtliche Grundlagen

Anforderungen an Betriebs­mittel für explosions­gefährdete Bereiche.

 Rechtliche Grundlagen

Indirekte Kabeleinführung, sehr hohes Maß an Sicherheit, realisiert durch die Schutzarten erhöhte Sicherheit ›e‹ und druckfeste Kapselung ›d‹. Verbindung des Anschlussraums Ex e zu Ex d mit Aderleitungsdurchführung.

Grundlagen

Eine Zusammen­fassung der physikalischen und technischen Grundlagen.

 Grundlagen

Betreiber und Arbeitgeber müssen Pflichten zum Schutz Ihrer Arbeitnehmer erfüllen. Hier erfahren Sie, welche.

Pflichten und Aufgaben

Für die Sicherheit der Anlagen sowie den Schutz von Mensch und Umwelt ist der Betreiber verantwortlich.

 Pflichten und Aufgaben